Donnerstag, 8. Mai 2008

Straßenverkehr auf Korsika: Radarfallen für mehr Sicherheit

Wer Korsika nicht mit dem zu Fuß oder mit dem Rad erleben will, der braucht schon ein Auto. Denn wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorankommen will, muss lange Wartezeiten einplanen und viele Orte sind per Bahn oder Bus nur schwer erreichbar. Doch wer in aller Ruhe eine Panoramastrecke genießt, der wird schon mal unsanft von Einheimischen überholt. Ärgern Sie sich nicht, nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie die Fahrt. Einfach rechts ranfahren, den Hintermann überholen lassen und selbst in Ruhe die Landschaft genießen!
In den letzten Monaten ist es allerdings zu einigen schweren Verkehrsunfällen auf der Insel gekommen. Zu schnelles Fahren, Alkohol am Steuer, gefährliches Überholen oder Missachtung der Vorfahrt haben in diesem Jahr schon zu zehn Todesfällen auf der Insel geführt. Das meldet die korsische Tageszeitung Corse Matin in ihrer heutigen Ausgabe. Deshalb führen die korsischen Behörden künftig verstärkt Geschwindigkeitskontrollen auf der ganzen Insel durch, an diesem Wochenende vor allem auf der Nord-Süd-Verbindung N198 Bastia-Bonifacio, auf der N 196 von Bonifacio nach Propriano, von Cargese Richtung Piana und von Ajaccio Richtung Porto. Die entsprechende Landkarte mit überwachten Strecken liefert die Corse Matin gleich mit!
Aber auf der Karte sind auch die stationären Blitzer (grüne, eckige Kästchen) auf der Insel verzeichnet. Achtung vor Starenkästen ist vor allem rund um die Städte geboten, aber auch im Umland von Bonifacio und in Solenzara.

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